Sie vernetzen zivile Initiativen, um ihre Kräfte zu bündeln, fördern den Erfahrungsaustausch der Gruppen untereinander und unterstützen die Bevölkerung bei der Selbsthilfe. So schaffen Zentren der Zivilgesellschaft vor Ort Strukturen, mit deren Hilfe sich die Menschen mit friedlichen Mitteln gegen Diktatur und Dschihadismus zur Wehr setzen. Erfahren Sie im Folgenden mehr über die mutige Arbeit der von Adopt a Revolution unterstützten Initiativen!

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Aktuell unterstützte Zentren der Zivilgesellschaft


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Mandela Haus Qamishli

In Zeiten größter gesellschaftlicher Polarisierung bauen die AktivistInnen des Mandela House im nordsyrischen Qamishli Brücken zwischen den ethnischen und religiösen Gruppen der vielfältigen Region. Seit der Gründung im Herbst 2013 hat das Kernteam aus vier AktivistInnen und einem Kreis von dutzenden Freiwilligen einen Ort des Dialogs geschaffen. „Wir wollen eine Kultur des Austauschs und der Akzeptanz schaffen, damit eines Tages der Dialog stärker ist als die Waffen“, erklärt Osama, der Koordinator des Mandela House. Damit ist das Zentrum, in dem regelmäßig AktivistInnen aus mehr als 20 Organisationen zusammenkommen, so etwas wie ein Demokratielabor: Während der Kommunalwahlen organisierten sie WahlbeobachterInnen, zur Rolle von Minderheiten, Frauen, Grundrechten und Wirtschaft in der Demokratie führten sie Veranstaltungsreihen durch. Außerdem zeigt das Mandela House Filme, gibt Seminare und Workshops und weitet seine Aktivitäten in andere Städte aus. Für eine Kampagne gegen Gewalt an Frauen zogen sie durch die umliegenden Dörfer. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht.

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Watad Center Yarmouk

Ende März 2015 drangen IS-Dschihadisten in das palästinensische Flüchtlingslager Yarmouk ein und zerstörten das oppositionelle Zentrum. Dank des Einsatzes seiner AktivistInnen beim Wiederaufbau ist das Watad Center wieder eine zivile Anlaufstelle, nun im benachbarten Yalda, und signalisiert: „Wir lassen uns nicht unterkriegen!“ 2016 erhielt Abdallah, einer der Köpfe der Gruppe, den renommierten Per-Anger-Preis. Lesen sie hier mehr über die gefährliche Arbeit der AktivistInnen, die im Fadenkreuz von Regime und ISIS stehen.

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Mandela House, Qamishli

Mandela House, Qamishli

Fraternity Center Kobani

Öffentliche Diskussionen verschiedener Bevölkerungsgruppen, Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen, Kampagnen zur Stärkung von Frauenrechten – das und mehr leistet das Fraternity Center im Nordosten Syriens in Kobani, Hassaka, Ras al-Ayn und Tirpespî.

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Ziviles Zentrum Atareb

In Atareb bauen AktivistInnen ein Zentrum der Zivilgesellschaft auf. Es soll auch das Gemeinwesen heilen, das nach fünf Jahren Krieg durch Misstrauen und Furcht geschwächt ist. Zum Team gehören auch ehemalige AktivistInnen des Lokalen Koordinationskomitees, die nicht nur gegen das Regime ankämpfen, sondern auch erfolgreiche Proteste gegen die dschihadistische Nusra-Front organisierten. „Wir lassen nicht zu, dass Dummköpfe und Extremisten unsere Revolution missbrauchen!“, sagen sie damals und stehen bis heute zu ihrem Wort. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über das Zentrum in Atareb.

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AktivistInnen in Atareb, Aleppo, entfernen die Parolen dschihadistischer Kämpfer

AktivistInnen in Atareb, Aleppo, entfernen die Parolen dschihadistischer Kämpfer

Newroz Zentrum Amuda

Für die AktivistInnen im kurdischen Amuda ist Solidarität mit dem arabischen Teil Syriens zentral. Im Mittelpunkt steht die Solidarität mit den Opfern der Assad-Diktatur. Ob Menschen unter Belagerung leben oder mit Fassbomben angegriffen werden – Ethnien und Konfessionen spielen hier keine Rolle. Auch nach dem Rückzug des Regimes bleiben sie aufmüpfig: Gegen die willkürliche Festnahme durch lokale Polizeikräfte organisierten sie eine Platzbesetzung und einen Hungerstreik, ihr Zentrum dokumentiert Menschenrechtsverletzungen.

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Ziviles Zentrum Tell Tamer

Trotz regelmäßiger Angriffe durch Dschihadisten und lokale Autoritäten gelingt es dem Zivilen Zentrum Tell Tamer, KurdInnen, AraberInnen und christliche AssyrerInnen miteinander in Dialog zu bringen, damit Konfikte gar nicht erst entstehen.

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Aufklärungskampagne über Brandbomben

Aufklärungskampagne über Brandbomben

Ziviles Zentrum Talbiseh

Das stärkste Antidot gegen die Lügen der Krieger kann aufklärerischer Medienaktivismus sein. Mehr denn je seit unabhängige ausländische Reporter Syrien kaum noch bereisen können. In Talbiseh versucht ein von Adopt a Revolution unterstütztes Team genau das zu leisten. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über die AktivistInnen aus Talbiseh.

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Ziviles Zentrum Erbin

Trotz jahrelanger Belagerung und regelmäßigem Beschuss bricht in Erbin das kulturelle Leben nicht zusammen – auch Dank des Zentrums. Zudem bekommen SchülerInnen hier tagsüber Unterstützung bei den Hausaufgaben angeboten.

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Sila Center, Daraa

Öffentliche Debatten über Demokratie oder Frauenrechte gibt es in Syrien erst seit dem Aufstand von 2011. In der ländlichen Region Daraa trägt das Sila Center die entsprechenden Kurse und Diskussionsrunden auch in abgelegene Ortschaften.

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Hassan, 29, einer unserer Projektpartner aus Talbiseh

Hassan, 29, einer unserer Projektpartner aus Talbiseh

Bis Dezember 2016 wurden fünf Zentren für Zivilgesellschaft durch das Programm zivik des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) finanziell unterstützt.

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