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Posts tagged "humanitäre Katastrophe"

Drei Jahre Konflikt & eine Neustrukturierung der (globalen) geopolitischen Machtverhältnisse – Presseschau 26. März

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Zum 15. März 2014, dem dritten Jahrestag der syrischen Revolution, lässt sich eine traurige Bilanz ziehen. So berichten die UN, dass mittlerweile 2,5 Millionen Menschen aus Syrien geflohen sind, davon allein 1,5 Millionen im letzten Jahr. Das bedeutet, dass durchschnittlich 4110 Menschen pro Tag das Land verlassen mussten – jede Minute drei Personen. Die oppositionelle... Weiterlesen >

Kampf gegen ISIS als Beweis für eine neue Widerstandskultur in Syrien- Netzschau vom 12. Januar

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Faysal Itani beschreibt in The Atlantic Council die „Culture of Rebellion in Syria”, dessen profunder Wandel vor allem in der breiten Unterstützung der jüngsten Kämpfe gegen den jihadistischen Islamischen Staat in Irak und Syrien (ISIS) deutlich wird. Itani leitet hieraus ab, dass ein Gewinn der Rebellen in Syrien, sowohl gegen das Regime als auch gegen... Weiterlesen >

Hilferuf aus Yarmouk: Schnelles Handeln, um der Tragödie ein Ende zu setzen

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Das Viertel Yarmouk im Süden von Damaskus wird seit Monaten vom Assad-Regime abgeriegelt, die Menschen sind dort eingeschlossen. Es werden weder Lebensmittel noch Heizmaterial oder Medikamente in den Stadtteil gelassen. Die humanitäre Katastrophe steht unmittelbar bevor. Im Folgenden dokumentieren wir einen Notruf der im Viertel aktiven palästinensischen Gruppen. Sehr geehrter Herr Vorsitzender des Exekutivkomitees der... Weiterlesen >

SyrerInnen verspotten Genf II

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Seit dem Beginn des Aufstandes gegen das syrische Regime nutzten SyrerInnen den Humor als Ventil, um ihren Frust gegen den internationalen Diskurs abzulassen. So fallen auch die Reaktionen zur Syrien-Konferenz Genf II aus: Die SyrerInnen verspotten die Heuchelei der geopolitischen Interessen und den mangelnden Einsatz dafür, eine Lösung zu finden, die den Bemühungen der syrischen... Weiterlesen >

Drei Tage der Hoffnung – Razan Zaitouneh

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Dieser Artikel wurde von der Aktivistin & Menschenrechtlerin Razan Zaitouneh für das libanesische Nachrichtenportal NOW verfasst, kurz bevor sie am 10. Dezember zusammen mit drei KollegInnen aus ihrem Büro in Douma, Ost-Ghouta, verschleppt wurde. Zaitouneh wurde seit Monaten bedroht, weigerte sich jedoch, Syrien zu verlassen. In diesem Artikel berichtet sie über die Bemühungen der lokalen... Weiterlesen >

Niederknien oder verhungern – Bericht aus dem belagerten Moadamyeh

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Niederknien oder verhungern – Bericht aus dem belagerten Moadamyeh „Beugt euch oder sterbt vor Hunger“ haben Assad-treue Milizen an den Ortseingängen von Moadamyeh angebracht. Die Stadt liegt an der Straße zum Militärflughafen südwestlich von Damaskus. Wegen der großen Kaserne der berüchtigten 4. Division der syrische Armee, die unter dem Kommando von Maher al Assad, dem Bruder des Diktators Bashar al Assad steht, ist die... Weiterlesen >

Mögliche Ausgänge des Konflikts & verlorene Flüchtlingskinder – Presseschau 30. November

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Nadim Shehadi stellt drei mögliche Ausgänge aus dem Konflikt dar. Die erste „Lösung“ hat bereits im Irak von 1991-2003 stattgefunden: Assad bleibt im Amt und schafft es, die Rebellion niederzuschlagen. Die Sanktionen bleiben erhalten bzw. werden ausgebaut, um das Regime zu schwächen. Vor allem die (arme) Bevölkerung wird unter den Sanktionen leiden. „Lösung“ zwei gleicht... Weiterlesen >

„Hilfskomitees wie unseres garantieren den Fortbestand der Revolution“- Bericht aus Kafranbel

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"Hilfskomitees wie unseres garantieren den Fortbestand der Revolution"- Bericht aus Kafranbel Kafranbel ist sehr bekannt für den Humor seiner BewohnerInnen sowie für die Kreativität, die Ironie und die Gewaltfreiheit des Protests dort. Doch in dem kleinen Städtchen im Norden Syriens trifft das Schicksal die Menschen genau so hart wie in Homs oder Aleppo. Umgeben von den vielen verschiedenen Kämpfen, die momentan in Syrien ausgetragen werden, haben... Weiterlesen >

Der Tod in den belagerten Regionen um Damaskus: Nach den Chemiewaffen der Winter – Razan Zeitouneh

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Die meisten Syrer sehen dem Einbrechen des Winters ebenso mit Schrecken entgegen wie den Patrouillen der Scud-Raketen, die den Himmel auf dem Weg von einer zur nächsten Stadt durchkreuzen. Die Wohnungen in den Regionen, die einem täglichen Bombardement ausgesetzt sind, verfügen über kein einziges Fenster mehr. Das Glas, das nicht bereits unter dem Beschuss zersprungen... Weiterlesen >