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Posts tagged "Belagerung"

Ghouta Update #3: Binden sind Nebensache

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Ghouta Update #3: Binden sind Nebensache Für Frauen ist die Belagerung Ost-Ghoutas besonders schwer. Ihre Bedürfnisse werden häufig als nebensächlich abgetan – dabei tragen sie die Hauptlast, wenn es darum geht, die Auswirkungen der Hungerblockade auf die eigene Familie abzufedern. Während die deutschen Innminister der Länder auf ihrer Herbstkonferenz die Bundesregierung aufforderten, die Sicherheitslage in Syrien neu zu bewerten, um so... Weiterlesen >

»Viele haben nur noch eine Mahlzeit am Tag – und bald kommt der Winter«

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»Viele haben nur noch eine Mahlzeit am Tag - und bald kommt der Winter« In Ost-Ghouta, einem Vorortgürtel von Damaskus, leben noch immer bis zu 400.000 Menschen unter Belagerung. Nun neigen sich die Lebensmittelvorräte gen Ende und der Winter steht vor der Tür. Zivile Aktivisten vor Ort berichten. Ein Kind schreit. Es ist abgemagert. Die Rippen zeichnen sich deutlich ab, Arme und Beine sind dürr und zerbrechlich. Dieses Bild... Weiterlesen >

Samira al-Khalil über Haft und Belagerung in Assads Syrien

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Samira al-Khalil über Haft und Belagerung in Assads Syrien Seit dreieinhalb Jahren ist die Menschenrechtsaktivistin Samira al-Khalil verschwunden – wie tausende andere Syrerinnen und Syrer. Nun erschien ein Buch mit ihren Texten über den Krieg. An dieser Stelle veröffentlichen wir eine ihrer Momentaufnahmen aus Damaskus. Am 9. Dezember 2013 wurde die syrische Dissidentin Samira al-Khalil gemeinsam mit der Menschenrechtsanwältin Razan Zeitouneh und zwei weiteren... Weiterlesen >

»Täglich schaue ich nach Lebenszeichen aus Syrien«

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Seit kurzem ist das Gebiet Ost-Ghouta vollständig abgeriegelt, erzählt Sharaf. Bislang konnten die ca. 400.000 Menschen dort über geheime Tunnel versorgt werden. Mit der Organisation „Adopt a Revolution“ versucht Sharaf, die Zivilgesellschaft in Erbin und anderen Rebellengebieten zu unterstützen, zum Beispiel, indem sie Schulunterricht möglich machen. Zum Beitrag Weiterlesen >

Warum ich nicht gegangen bin

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Warum ich nicht gegangen bin Warum hat sich ein 27-Jähriger entschieden, im Kreuzfeuer zwischen Assad-Regime und dem „Islamischen Staat“ zu leben? +++ Dieser Artikel stammt aus unserer neuen Zeitung +++ Mein Name ist Abdallah al-Khateeb. Ich bin ein palästinensisch-syrischer Aktivist, vor 27 Jahren geboren in einem Camp für palästinensische Flüchtlinge am Rande von Damaskus. Ich habe Soziologie studiert. Aber einen... Weiterlesen >

Unterwerft euch oder sterbt

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Unterwerft euch oder sterbt Der von Rebellen kontrollierte Osten der gemarterten Stadt Aleppo steht vor dem Kollaps. Assad hatte im Oktober die „Säuberung“ Aleppos angekündigt. Das Vorgehen Russlands und des Regimes muss im Kontext einer zynischen Strategie gesehen werden. Hunderte Bomben und Tote, zigtausende Granaten und die medizinische Versorgung Ost-Aleppos ist Berichten zufolge zusammengebrochen, nachdem das Assad-Regime und Russland erneut die verbliebenen... Weiterlesen >

„Die UNO kann nicht die simpelste Form der Humanität gewährleisten“

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Das deutsche Hilfsprojekt „Adopt a Revolution“ macht den Vereinten Nationen im Syrien-Krieg schwere Vorwürfe. Die letzte Hilfslieferung nach Aleppo sei im Juli erfolgt, dabei müssten die Menschen sofort mit dem Wichtigsten und Nötigsten versorgt werden, um Humanität zu zeigen. Elias Perabo im Gespräch mit Ann-Kathrin Büüsker. Zum Beitrag Weiterlesen >

„Wir bitten Sie, die Namen unserer Mörder zu erinnern“

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"Wir bitten Sie, die Namen unserer Mörder zu erinnern" Ende Oktober fand die Verleihung des renommierten Per-Anger-Preises an unseren Partner Abdallah al-Khateeb statt. In Stockholm las ein Freund Abdallahs dessen eindringliche Rede vor, die wir hier in deutscher Übersetzung dokumentieren. Der Menschenrechtsaktivist aus dem belagerten Damaszener Vorort Yarmouk wurde mehrmals das Ziel von Attentaten und lebt deshalb im Untergrund. Alle Hintergründe finden Sie hier.... Weiterlesen >

Renommierter Per-Anger-Preis an Partner von Adopt a Revolution verliehen

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Renommierter Per-Anger-Preis an Partner von Adopt a Revolution verliehen Abdallah al-Khateeb, ziviler Aktivist aus Yarmouk und Partner von Adopt a Revolution, wurde der diesjährige Per-Anger-Preis verliehen. Abdallah erhält den Preis für seinen „mutigen Kampf für die Menschenrechte“. Die Jury schreibt: „In einem vom Krieg zerrissenen Land, gefangen im Kreuzfeuer der kämpfenden Parteien, dokumentiert er Missstände, vermittelt zwischen den verschiedenen Gruppen und handelt als die Stimme der... Weiterlesen >

Hoffnungen und Ängste

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Seit dem 12. April gilt eine neue Waffenruhe in Syrien. Im WDR 2 Gespräch berichtete Elias Perabo davon, wie das Abkommen im Land aufgenommen wird. Zum Beitrag Weiterlesen >

Talbiseh: Geschichte schreiben

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Talbiseh: Geschichte schreiben Das stärkste Antidot gegen die Lügen der Krieger kann aufklärerischer Medienaktivismus sein. Mehr denn je seit unabhängige ausländische Reporter Syrien kaum noch bereisen können. In Talbiseh versucht ein von Adopt a Revolution unterstütztes Team genau das zu leisten. Firas meldet sich erst mit zwei Stunden Verspätung, weil wieder einmal Kampfjets über Talbiseh donnern, eine mittelgroße Stadt... Weiterlesen >

„Wir bieten Alternativen – deshalb sind wir Regime und ISIS ein Dorn im Auge“

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"Wir bieten Alternativen – deshalb sind wir Regime und ISIS ein Dorn im Auge" Im vom Assad-Regime belagerten Yarmouk verübte der „Islamische Staat“ Ende Juli einen Mordanschlag auf unseren Partner Abdallah. Der Aktivist überlebte –  wir haben mit ihm über die vielen Bedrohungen von allen Seiten gesprochen, denen jene Oppositionelle ausgesetzt sind, die sich in Syrien für universelle Werte einsetzen. Wie hat sich der Anschlag auf dein Leben ereignet?... Weiterlesen >