Mit ihren Projekten baut die junge syrische Zivilgesellschaft vor Ort Zukunftsperspektiven – dem Krieg von allen Seiten zum Trotz. Damit schafft sie für die Menschen vor Ort die Möglichkeit, sich eine Zukunft in ihrem Land aufzubauen. Stärken Sie diese Projekte!

  • Wählen Sie eins der Projekte aus, das Sie – möglichst monatlich – unterstützen wollen…

…oder überlassen Sie uns die Auswahl!

  • Spenden sind steuerlich abzugsfähig, auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung und Berichte aus Syrien zur Lage und Arbeit vor Ort.

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Seit 2012 unterstützt Adopt a Revolution die zivile Selbstorganisation gegen die Assad-Diktatur und religiösen Fanatismus. Derzeit können wir landesweit 27 zivile Projekte unterstützen. Ermöglicht wird dies durch Beiträge von über 3.500 SpenderInnen und fast 600 regelmäßigen Förderern und Förderinnen. Bitte leisten auch Sie einen Beitrag!

Unsere Projekte im Überblick:

  • Bildungsprojekte

    Ein Drittel der syrischen Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Doch wegen des Kriegs droht eine ganze Generation ohne Schulbildung heranzuwachsen. Mit selbstorganisierten Schulen und Bildungsprojekten bieten AktivistInnen Alternativen zur Propaganda des Assad-Regimes und zur religiösen Indoktrination fundamentalistischer Gruppen. Sie schaffen individuelle Zukunftsperspektiven und Chancen für ein demokratischeres Syrien.

    Unterstützte Bildungsinitiativen:

    • Freie Schulen Erbin, Damaskus
    • Theatergruppe »Breadway«, Aleppo
    • Freie Universität Talbiseh, Homs
    • Bibliothek Douma, Damaskus
    • Bibliothek Qaboun, Damaskus
    • Initiative Hoffnung (Lamset Amal), Hazze, Damaskus

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  • Frauenprojekte

    Freiheit, Demokratie und Menschenrechte waren die Kernforderungen des Aufstands gegen die Assad-Diktatur von 2011. Um diese Werte langfristig zu verwirklichen braucht es nicht nur ein Ende der Diktatur, sondern auch einen grundlegenden gesellschaftspolitischen Wandel – insbesondere in Bezug auf die Rolle der Frauen. Mehr und mehr zivile Projekte setzen sich durch Bildungs- und Beratungsangebote für Frauenrechte ein. Sie zu unterstützen ist uns ein besonders wichtiges Anliegen.

    Von uns unterstützte Frauenprojekte:

    • Nisaa al-Ghouta Frauenzentrum, Douma, Damaskus
    • Frauenzentrum Beit Sahem, Süddamaskus

    Spenden!

  • Medienprojekte

    An vielen Orten Syriens arbeiten MedienaktivistInnen daran, Missstände öffentlich zu machen und Menschenrechtsverletzungen aller Seiten zu dokumentieren. Denn freie Medien sind die Grundlage jeder Demokratie. Dafür gehen die BürgerjournalistInnen manchmal große Risiken ein, etwa von bewaffneten Gruppen bedroht, verschleppt oder ermordet zu werden. Diese Risiken können wir ihnen nicht vollständig nehmen, aber wir können ihnen dabei helfen, ihre Arbeit gut zu machen und dabei möglichst abgesichert zu sein – etwa durch Arbeitsräume, sichere Internetverbindungen und das nötige Equipment.

    Unterstützte Medienprojekte:

    • Welat Magazin, Qamishli
    • Sormi Magazin, Qamishli
    • Re Magazin, Qamishli
    • Syria Future Youth, Aleppo
    • Nabaa Nachrichtenagentur, Daraa
    • Revolutionary Spring, Damaskus
    • Fotoprojekt Sam Lenses, Ost-Ghouta
    • Gesundheitsaufklärung Daraa
    • Magazin »Unser Syrien«
    • Rusul-Tonstudio, Damaskus

    Spenden!

  • Zentren für Zivilgesellschaft

    Die von uns unterstützten zivilgesellschaftlichen Zentren vernetzen zivile Initiativen, fördern den Erfahrungsaustausch der Gruppen untereinander und unterstützen die Bevölkerung bei der Selbsthilfe. So schaffen sie vor Ort Strukturen, mit deren Hilfe sich die Menschen mit friedlichen Mitteln gegen Diktatur und Dschihadismus zur Wehr setzen. Inmitten des Krieges entstehen so Inseln der Hoffnung, die schon jetzt daran arbeiten, die Konflikte abzubauen – und so eine friedliche Gesellschaft vorbereiten.

    Aktuell unterstützen wir folgende Zentren:

    • Ziviles Zentrum Kobani, Nordsyrien
    • Ziviles Zentrum Tell Tamer, Hassakah
    • Mandela Haus (PÊL), Qamishli
    • Ziviles Zentrum Atareb, Aleppo
    • Ziviles Zentrum Talbiseh, Homs
    • Watad Zentrum Yalda, Damaskus
    • Ziviles Zentrum Erbin, Damaskus
    • Sila Zentrum, Daraa
    • Newroz-Zentrum, Amuda

    Spenden!

  • Unsere Arbeit in Deutschland

    Ob Mahnwache für einen Waffenstillstand, Berichte aus der syrischen Zivilgesellschaft oder Hintergründe zu Kriegsverbrechen: Mit unserer Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit leisten wir einen Beitrag für eine differenzierte Diskussion über die Situation in Syrien. Insbesondere, indem wir die Positionen von Syrerinnen und Syrern hörbar machen, geben wir in der ideologisch und geopolitisch geprägten Debatte denjenigen eine Stimme, die sonst oft nur als passive Opfer dargestellt werden. Damit sorgen wir für nicht nur für ein besseres Verständnis des Konfliktes in Syrien, sondern auch für Empathie und Solidarität mit der syrischen Zivilbevölkerung.

    Spenden!


Eindrücke aus unseren Projekten:

In Deutschland leben mittlerweile tausende junge SyrerInnen, die sich in Syrien für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben und deshalb fliehen mussten. Unser Projekt "Talking about the Revolution" unterstützt sie dabei, ihrer Stimme in Deutschland Gehör zu verleihen. Denn wenn es hier in Debatten um Syrien geht, bleiben Syrerinnen und Syrer viel zu oft außen vor.
AktivistInnen bei einem Methodentraining in Atarebs Zivilgesellschaftlichem Zentrum, das seit Langem von Adopt a Revolution unterstützt wird. Atarebs Zivilgesellschaft schafft es immer wieder sich erfolgreich gegen dschihadistische Milizen zur Wehr zu setzen.
In Erbin unterstützt Adopt a Revolution unterirdische Schulen, die die Kinder nicht nur vor Luftangriffen, sondern auch vor der fundamentalistischen Indoktrination islamistischer Rebellen schützen.
Als im Dezember 2016 russische und syrische Flugzeuge unaufhörlich Ost-Aleppo bombardierten, protestierten wir zusammen mit Hunderten Syrerinnen und Syrern vor dem Bundestag. Eines der zentralen Anliegen von Adopt a Revolution ist es, die Stimme von Syrerinnen und Syrern in Deutschland hörbar zu machen.
In Daraa versuchen Aktivisten des Zivilen Zentrums Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich gemeinsam um den öffentlichen Raum der Stadt zu kümmern. Unter der Assad-Diktatur war bürgerschaftliches Engagement unmöglich - es sei denn im engen Rahmen der Institutionen des Regimes.
Das von Adopt a Revolution unterstützte Projekt Lamset Amal versucht Kindern im belagerten und laufend bombardierten Ost-Ghouta ein Stück ihrer Kindheit zu wahren.
In Talbiseh unterstützt Adopt a Revolution ein Medienzentrum. Eine Hauptaufgabe der in der belagerten Stadt tätigen Bürgerjournalisten: Die Dokumentation von Kriegsverbrechen.
Unsere Partner des Watad-Centers Yarmouk wurden erst vom Assad-Regime ausgehungert, dann vom IS vertrieben. Dennoch ließen sie sich nicht unterkriegen – mittlerweile haben sie das Watad-Center in Yalda wiederaufgebaut.
Das von Adopt a Revolution unterstützte Welat-Magazin erscheint in kurdischer Sprache - deren öffentlicher Gebrauch unter Assads Herrschaft verboten war. Die Zeitung will jedoch auch Binnenflüchtlinge erreichen und erscheint daher auch mit arabischen Texten.