Bildung ist die Grundlage für den Aufbau einer neuen Gesellschaft in Syrien. Ein Drittel der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre, doch wegen dem Krieg droht eine ganze Generation ohne Schulbildung heranzuwachsen. Mit selbstorganisierten Schulen und Bildungsprojekten bieten AktivistInnen vor Ort Zukunftschancen.

Helfen Sie mit, der jungen Generation in Syrien eine auf toleranten und demokratischen Werten aufbauende Bildung zu ermöglichen. Unterstützen Sie die Initiativen unserer PartnerInnen!

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Aktuell unterstützte Schulen & Bildungsinitiativen


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Freie Schulen in Erbin

Als die BewohnerInnen des belagerten Damaszener Vororts Erbin im Herbst 2012 erfuhren, dass islamistisch ausgerichtete Gruppen Schulen aufbauen wollten, ergriffen sie kurzerhand selbst die Initiative. In kürzester Zeit richtete ein Basiskomitee sechs Schulen für mittlerweile tausende Mädchen und Jungen ein – in Kellerräumen, wo sie vor Bombeneinschlägen geschützt sind. Im Unterricht verzichten die 180 LehrerInnen auf die Lehrpläne der Diktatur genauso, wie auf Religionsunterricht. Denn statt der Radikalisierung inmitten des Bürgerkriegs Vorschub zu leisten, setzen sie auf die toleranten Traditionen der syrischen Gesellschaft, in der verschiedene Religionen und Ethnien seit Jahrhunderten weitgehend friedlich zusammenleben. Wenn während der Belagerung die Lebensmittel knapp und teuer werden, organisiert das Basiskomitee zusätzlich eine Schulspeisung für unterernährte Kinder. Dieses Projekt wird in Kooperation mit medico international realisiert. Erfahren Sie mehr über das Projekt.

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Frauenzentrum Douma

Im belagerten Douma versuchen Aktivistinnen die Frauen zu empowern. Das Zentrum bietet etwa Alphabetisierungskurse, Computerkurse und Strick- und Nähkurse für die ärmsten der dort lebenden Frauen. Durch einen kleinen Verdienst können sie sich aus der größten Not befreien. Viele haben männliche Familienangehörige verloren oder sind Opfer von Bombardements geworden. Die Leiterin des Nähkurses sitzt im Rollstuhl, ihr Mann und ihr Sohn wurden vor ihren Augen vom Geheimdienst erschossen. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des Zentrums.

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Frauenbildung Beit Sahem

Dass sich Frauen im erzkonservativen Beit Sahem südlich von Damaskus selbst organisieren, ist eine Revolution für sich. Die im Bildungszentrum erlernten Berufe ermöglichen es den Frauen, am Arbeitsleben teilzunehmen und einen Beitrag zum Familieneinkommen zu leisten. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des Zentrums.

Jetzt die Frauenbildung in Beit Sahem unterstützen!

 
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Bibliothek Douma

Im von der Armee belagerten Douma betreibt eine Frauengruppe die lokale Bibliothek. Sie bieten den BewohnerInnen der Stadt eine kulturelle Alternative zum Kriegsalltag und widersetzen sich mit speziellen Angeboten für Frauen den Vorstellungen islamistischer Bewaffneter.

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Universität Erbin

Perspektivlosigkeit ist Hauptgrund für junge Männer, sich Milizen oder islamistischen Bewegungen anzuschließen. Die Uni Erbin wirkt dem entgegen, indem sie Fernkurse anbietet, die international anerkannte Studien-Leistungspunkte bringen.

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Gefahrenaufklärung Hazeh

Gesundheitsaufklärung für Kinder – das bedeutet in den östlichen Damaszener Vororten vor allem, auf die Gefahren durch Blindgänger, Bombensplitter oder kontaminiertes Wasser aufmerksam zu machen. Im Krieg braucht es solche Grundkenntnisse, sobald Kinder im Freien spielen. Die Vororte von Damaskus werden seit Jahren belagert und beschossen. Auch mit international geächteter Streumunition. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über das Projekt.

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