Fraternity Center Kobani

Sie laden verschiedene Bevölkerungsgruppen dazu ein, miteinander zu diskutieren, sie dokumentieren Menschenrechtsverletzungen, organisieren Kampagnen zur Stärkung von Frauenrechten – das leisten die AktivistInnen des Fraternity Centers im Nordosten Syriens in Kobani, Hassaka, Ras al-Ayn und Tirpespî.

Im Oktober 2014 wurde die Stadt Kobani nahe der türkischen Grenze weltbekannt, als die dschihadistische Terrororganisation »Islamischer Staat« in die Stadt eindrang und erst nach heftigen Kämpfen und Bombardements vertrieben werden konnte. Hinterher glich die Stadt einem Trümmerfeld.

Schon bald kehrten die AktivistInnen des Fraternity Centers zurück, um ihre Arbeit wiederaufzunehmen: Programme u.a. zur Sensibilisierung in Menschenrechtsfragen, zur Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen, zur Stärkung der Frauen sowie zum Schutz von Kindern und ihren Rechten.

Die AktivistInnen, die gleich mehrmals vor dem »IS« hatten fliehen müssen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, in der Region das Verständnis für Menschenrechte zu fördern und damit zum zivilen Frieden und gegenseitiger Toleranz beizutragen.


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Beiträge von Adopt a Revolution zum Fraternity Center:

Terror in Kobani: „Sie schießen auf alles, was sich bewegt“ (26. Juni 2015)

„Wir brauchen weiterhin eure Solidarität“ – Interview mit Ahmed Shekho, Kobanî (17. Dezember 2014)

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