Vor zwei Jahren, am 21. August 2013, wurden in Damaskus in großem Stile Chemiewaffen gegen die Menschen in den belagerten Vorstädten eingesetzt. Zum zweiten Jahrestag des Giftgas-Angriffs bringen wir unsere Solidarität mit allen Menschen zum Ausdruck, die weiterhin unter Belagerung und tödlichen Fassbomben leiden. Wir rufen alle Menschen dazu auf, an der Kampagne #clearthesky mitzuwirken.

Das können Sie tun:
A) Lassen Sie sich so fotografieren, als würden Sie nach oben in den Himmel schauen
B) Teilen Sie das Foto auf Facebook/Twitter/Instagram unter dem Hashtag #clearthesky – setzen Sie so ein Zeichen gegen das tägliche Bombardement in Syrien! (Sollten Sie diese Medien nicht nutzen, schicken Sie uns das Foto per Email an: info@adoptrevolution.org – wir verbreiten es weiter.)
C) Verbreiten Sie dazu fünf Dinge, die alle über Syrien wissen sollten:


1. Mehr als 11.000 Fassbomben, hergestellt aus Schrott und Sprengstoff, wurden seit dem entsprechenden UN-Verbot aus Regime-Hubschraubern auf Krankenhäuser, Wohnhäuser und Schulen abgeworfen. Fassbomben stellen für die Zivilist_innen die häufigste Todesursache dar und schüren den Extremismus im Land. -> Zum Fakten-Bild 1


2. Fassbomben sind die Hauptursache der Vertreibung. Sie zwingen Syrer_innen, das Mittelmeer und andere Grenzen zu überqueren. -> Zum Fakten-Bild 2


3. Viele Fassbomben werden auf Gebiete unter Belagerung abgeworfen. Mehr als eine halbe Million Menschen in Syrien leben in Gebieten, die seit 2013 keinen Zugang zu Nahrung, Wasser oder medizinischer Versorgung haben – darunter Ghouta, das vom Sarin-Giftgasangriff betroffen war. -> Zum Fakten-Bild 3


4. Die internationale „Anti-IS-Koalition“ benutzt den gleichen Luftraum wie die Helikopter des Assad-Regimes, die Fassbomben abwerfen werden – doch sie schaut weg. -> Zum Fakten-Bild 4


5. Das Assad-Regime tötet 7 mal mehr Zivilist_innen als der „Islamische Staat“ (IS). -> Zum Fakten-Bild 5


Seit dem UN-Verbot wurden mehr als 11.000 Fassbomben abgeworfen.

Seit dem UN-Verbot wurden mehr als 11.000 Fassbomben abgeworfen.

Für die Kämpfe in Syrien kann es keine militärische Lösung geben. Aber wie damals in Bosnien kann eine Flugverbotszone zum Schutz der Zivilbevölkerung beitragen und helfen, die kämpfenden Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen. Zu viele Syrer_innen verbringen ihre Tage damit, in den Himmel hochzuschauen und sich zu fragen, wann die nächste Fassbombe fallen und was sie treffen wird.

Unterstützen Sie die vielen zivilen syrischen Gruppen, die die internationale Gemeinschaft dazu auffordern, das UN-Fassbombenverbot notfalls mit einer Flugverbotszone durchzusetzen.

Folgende Aktionen finden zum 2. Jahrestag des Giftgasangriffs von Ghouta in Deutschland statt:

Aachen
22. August, 13:00 – 14:00 PM
Adalbertstr. – Kugelbrunnen, Aachen

Berlin
21. August, 18:00 – 21:00 PM
https://www.facebook.com/events/555166901298063/
Pariser Platz, 10117 Berlin

Köln
22. August, 13:00
https://www.facebook.com/events/527052360794405/
Bahnhofsvorplatz/Dom, 50667 Köln

AktivistInnen von über 100 zivilen Organisationen aus Syrien fordern die Durchsetzung des UN-Fassbomben-Verbots in Syrien. Dafür haben sie einen Aufruf gestartet, mit dem sie für eine gerechte Friedenslösung eintreten. Helfen Sie mit, unterzeichnen Sie den Aufruf!

Jetzt Aufruf unterzeichnen!

Helfen Sie den Aufruf bekannt zu machen.

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#ClearTheSky

Seit dem UN-Verbot wurden mehr als 11.000 Fassbomben abgeworfen.

Seit dem UN-Verbot wurden mehr als 11.000 Fassbomben abgeworfen.

Fassbomben sind die Hauptursache für Flucht und Vertreibung.

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Fassbomben werden besonders häufig auf Gebiete unter Belagerung abgeworfen.

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Fassbomben-Helikopter und internationale Allianz gegen ISIS teilen sich einen Luftraum.

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Das Assad-Regime tötet 7 Mal mehr ZivilistInnen als ISIS.

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