logo
Adopt a Revolution
Berichte aus Syrien

Erbin: Bildung, die zum Frieden erzieht

von
Erbin: Bildung, die zum Frieden erzieht Abdulsattar, Aktivist des von Adopt a Revolution unterstützen zivilen Zentrums in Erbin, über Bildungsarbeit im Schatten von Assads Kampfflugzeugen, erfolgreichen Widerstand gegen die Willkür der Rebellen und internationale Solidarität.     Ihr führt ein ziviles Zentrum in Erbin – was macht ihr da eigentlich? Wir führen hier zum Beispiel Qualifizierungsmaßnahmen durch und leisten psychosoziale Unterstützung.... Weiterlesen >

Widerstand oder Kooperation? Zum Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft und Bewaffneten

von
Widerstand oder Kooperation? Zum Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft und Bewaffneten In Syrien dominiert der Krieg. Über hundert Milizen kämpfen für oder gegen das Assad-Regime – und selbst wenn sie einen gemeinsamen Gegner haben, bekämpfen sie sich oft untereinander. Können sich zivilgesellschaftliche Akteure angesichts der Dominanz von Milizen und Warlords überhaupt behaupten? Und wenn ja: Wie unabhängig sind sie von den bewaffneten Gruppen? Schon ein Blick... Weiterlesen >

Gib niemals auf: Das Watad-Center in Yalda

von
Gib niemals auf: Das Watad-Center in Yalda Die AktivistInnen des Watad-Centers wurden erst in Yarmouk vom Assad-Regime ausgehungert, dann vom IS vertrieben. Dennoch ließen sie sich nicht unterkriegen – mittlerweile haben sie das Watad-Center in Yalda wieder aufgebaut. Zwei Jahre wurde das palästinensische Flüchtlingslager Yarmouk im Süden von Damaskus vom Assad-Regime einer brutalen Hungerblockade unterzogen, rund 200 Menschen starben an Unterernährung oder... Weiterlesen >

Menschenrechtsarbeit unter Bomben und Belagerung

von
Menschenrechtsarbeit unter Bomben und Belagerung Woher nehmen Menschen die Kraft, um Bildungsprojekte, Medienworkshops oder Gesprächskreise zu organisieren – obwohl sie unter Bombardements und Belagerung leben? Woher kommt das Interesse, an solchen Angeboten  teilzunehmen? Dass inmitten des Kriegs zivilgesellschaftliche Strukturen entstehen, überrascht. Aber nur auf den ersten Blick. Sobald ein Angriff beginnt, schnappe ich mir meine Familie und bringe sie in... Weiterlesen >

Ziviles Zentrum Daraa: Gemeinsam gemeinsame Probleme angehen

von
Ziviles Zentrum Daraa: Gemeinsam gemeinsame Probleme angehen Daraa war einst Ausgangsort der Revolte gegen das Assad-Regime. Doch die Militarisierung des Konflikts hat die Lebensbedingungen der Menschen massiv verschlechtert – und zu Misstrauen der Bevölkerung gegenüber politischem Aktivismus aller Art geführt. Die AktivistInnen des Zivilen Zentrums Daraa versuchen das Vertrauen zwischen BürgerInnen, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft widerherzustellen. In Daraa türmte sich so viel Müll... Weiterlesen >

Vom „Teilen und Herrschen“ zu Dialog und Kooperation

von
Vom „Teilen und Herrschen“ zu Dialog und Kooperation Qamishli steht unter kurdischer Selbstverwaltung. Aber hier leben nicht nur KurdInnen, sondern auch AraberInnen, AssyrerInnen, ArmenierInnen, und andere Minderheiten. Im Zivilen Zentrum „Mandela House“ setzen sich AktivistInnen für interkulturellen Dialog und Konfliktbewältigung ein. „Vor der Revolution lebten die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wie in Parallelwelten nebeneinander her – es gab zwischen ihnen keine Kommunikation, keine Verständigung, keinen... Weiterlesen >

Ziviles Zentrum Erbin: »Seitdem Krieg ist lernen wir im Keller«

von
Ziviles Zentrum Erbin: »Seitdem Krieg ist lernen wir im Keller« In der ständig bombardierten und belagerten Stadt Erbin haben zivile AktivistInnen unterirdische Schulen und ein unterirdisches Ziviles Zentrum gegründet. Unter anderem wollen sie damit ein Gegengewicht zur Dominanz fundamentalistischer Kräfte schaffen. „In Erbin gab es zwanzig obererdig gelegene Schulen, von denen mehr als 15 direkt bombardiert und schwer beschädigt wurden“, sagt Abdulsattar Sharaf. Er ist... Weiterlesen >

Ziviles Zentrum Atareb: Gegen die Herrschaft der Gewalt

von
Ziviles Zentrum Atareb: Gegen die Herrschaft der Gewalt Die Stadt Atareb hat viele Kämpfer kommen und gehen sehen: Nach dem Rückzug des Regimes waren IS-Kämpfer dort, später die dschihadistische Al-Nusra-Front. Doch die Zivilbevölkerung Atarebs hat sich immer wieder erfolgreich gegen die Gewaltherrschaft der Milizen zu Wehr gesetzt – und tut dies bis heute. Mittendrin: Das zivilgesellschaftliche Zentrum Atareb. Wie in vielen Städten Syriens... Weiterlesen >

Ausbruch aus der Unmüdigkeit

von
Ausbruch aus der Unmüdigkeit Die meisten ExpertInnen waren sich zu Beginn des Arabischen Frühlings einig: In Syrien hätten Aufstände keine Chance. Denn das Regime in Damaskus gilt neben Saudi-Arabien als die repressivste Diktatur des Nahen Ostens. Dennoch entwickelten sich ab März 2011 überall in Syrien zivile oppositionelle Projekte. Wie kam es dazu? Als der Prediger beginnt, für Präsident Assad... Weiterlesen >

Ziviles Zentrum Talbiseh: Widerstand gegen Ignoranz und „alternative Fakten“

von
Ziviles Zentrum Talbiseh: Widerstand gegen Ignoranz und „alternative Fakten“ In Talbiseh haben sich Medienaktivisten in einem Zivilen Zentrum zusammengeschlossen um ihr Know How zu verbessern und es an andere weiterzugeben. Wie viele AktivistInnen der syrischen Revolution begannen sie ihr Engagement mit der Dokumentation der Proteste von 2011. Heute dokumentieren sie vor allem Kriegsverbrechen. „Die Wahrheit ist im Krieg das erste Opfer.“ Der Gemeinplatz wurde... Weiterlesen >

Aleppo: „Mit ihrer Untätigkeit beteiligt sich die Welt an den Verbrechen“

von
Aleppo: "Mit ihrer Untätigkeit beteiligt sich die Welt an den Verbrechen" Seit Anfang Juli währt die Belagerung der einstigen Metropole Aleppo. Auch PartnerInnen von Adopt a Revolution sind dort eingeschlossen. Einer von ihnen, Mutaz, berichtet uns vom Leben in der Stadt und klagt an. Aleppo ist gänzlich unter Belagerung. Unterdessen erleben wir eine fürchterliche Reihe von Bomben- und Raketenangriffen durch Assads Milizen und seine russische Luftunterstützung... Weiterlesen >

Drohende Katastrophe in Aleppo: „Schämt euch!“

von
Drohende Katastrophe in Aleppo: „Schämt euch!“ Seit einer Woche ist der Osten der einstigen Metropole Aleppo unter Belagerung. Es droht eine Katastrophe, die sich fast zwei Jahre lang angekündigt hat. Keine 24 Stunden währte die Anfang Juli durch das syrische Regime verkündete dreitägige Waffenruhe anlässlich des Ende des Ramadan. Noch in der ersten Nacht starteten die staatlichen Truppen mit russischer und... Weiterlesen >