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Adopt a Revolution
Berichte aus Syrien

Fliegeralarm selbst gemacht

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Fliegeralarm selbst gemacht In vielen Orten Syriens haben Aktivisten Frühwarnsysteme aufgebaut, um die Bevölkerung vor Luftangriffen zu warnen. Unsere Partner vom Zivilen Zentrum Erbin bringen ein solches System nun auch in ihre Heimatstadt in Ost-Ghouta. „Eigentlich braucht es nicht viel“, sagt Abdulsattar, unser langjähriger Partner aus Erbin. „Walkie-Talkies, ein paar Kabel, einen einfachen Schaltkreis, der verschiedene Sirenentöne erzeugen... Weiterlesen >

Rusul-Studio in Douma

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Rusul-Studio in Douma Was kann ein Tonstudio in einem belagerten, regelmäßig bombardierten und von Kämpfen rivalisierender Milizen geprägten Gebiet ausrichten? Eine ganze Menge. Ursprünglich sollte das Rusul-Tonstudio Medienaktivisten als Basis für ihre Berichterstattung dienen. Mittlerweile wird das Studio aber für viel mehr genutzt: LehrerInnen machen Aufnahmen für den Unterricht, JournalistInnen produzieren Features, Literaten sprechen Gedichte ein, MusikerInnen nehmen... Weiterlesen >

Samira al-Khalil über Haft und Belagerung in Assads Syrien

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Samira al-Khalil über Haft und Belagerung in Assads Syrien Seit dreieinhalb Jahren ist die Menschenrechtsaktivistin Samira al-Khalil verschwunden – wie tausende andere Syrerinnen und Syrer. Nun erschien ein Buch mit ihren Texten über den Krieg. An dieser Stelle veröffentlichen wir eine ihrer Momentaufnahmen aus Damaskus. Am 9. Dezember 2013 wurde die syrische Dissidentin Samira al-Khalil gemeinsam mit der Menschenrechtsanwältin Razan Zeitouneh und zwei weiteren... Weiterlesen >

Emanzipation am Checkpoint

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Emanzipation am Checkpoint Frauen kommen in der Berichterstattung über Syrien meist als Opfer vor – als Opfer des Bombenterrors, als trauernde Mütter, als Opfer der Dschihadisten. Nur in den kurdischen Gebieten wurden sie als Akteurinnen in Politik und Militär wahrgenommen. Doch auch in den anderen Regionen wandelt sich die Rolle der Frauen – langsam, aber sicher. +++ Dieser... Weiterlesen >

Warum ich nicht gegangen bin

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Warum ich nicht gegangen bin Warum hat sich ein 27-Jähriger entschieden, im Kreuzfeuer zwischen Assad-Regime und dem „Islamischen Staat“ zu leben? +++ Dieser Artikel stammt aus unserer neuen Zeitung +++ Mein Name ist Abdallah al-Khateeb. Ich bin ein palästinensisch-syrischer Aktivist, vor 27 Jahren geboren in einem Camp für palästinensische Flüchtlinge am Rande von Damaskus. Ich habe Soziologie studiert. Aber einen... Weiterlesen >

Erbin: Bildung, die zum Frieden erzieht

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Erbin: Bildung, die zum Frieden erzieht Abdulsattar, Aktivist des von Adopt a Revolution unterstützen zivilen Zentrums in Erbin, über Bildungsarbeit im Schatten von Assads Kampfflugzeugen, erfolgreichen Widerstand gegen die Willkür der Rebellen und internationale Solidarität.     Ihr führt ein ziviles Zentrum in Erbin – was macht ihr da eigentlich? Wir führen hier zum Beispiel Qualifizierungsmaßnahmen durch und leisten psychosoziale Unterstützung.... Weiterlesen >

Widerstand oder Kooperation? Zum Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft und Bewaffneten

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Widerstand oder Kooperation? Zum Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft und Bewaffneten In Syrien dominiert der Krieg. Über hundert Milizen kämpfen für oder gegen das Assad-Regime – und selbst wenn sie einen gemeinsamen Gegner haben, bekämpfen sie sich oft untereinander. Können sich zivilgesellschaftliche Akteure angesichts der Dominanz von Milizen und Warlords überhaupt behaupten? Und wenn ja: Wie unabhängig sind sie von den bewaffneten Gruppen? Schon ein Blick... Weiterlesen >

Gib niemals auf: Das Watad-Center in Yalda

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Gib niemals auf: Das Watad-Center in Yalda Die AktivistInnen des Watad-Centers wurden erst in Yarmouk vom Assad-Regime ausgehungert, dann vom IS vertrieben. Dennoch ließen sie sich nicht unterkriegen – mittlerweile haben sie das Watad-Center in Yalda wieder aufgebaut. Zwei Jahre wurde das palästinensische Flüchtlingslager Yarmouk im Süden von Damaskus vom Assad-Regime einer brutalen Hungerblockade unterzogen, rund 200 Menschen starben an Unterernährung oder... Weiterlesen >

Menschenrechtsarbeit unter Bomben und Belagerung

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Menschenrechtsarbeit unter Bomben und Belagerung Woher nehmen Menschen die Kraft, um Bildungsprojekte, Medienworkshops oder Gesprächskreise zu organisieren – obwohl sie unter Bombardements und Belagerung leben? Woher kommt das Interesse, an solchen Angeboten  teilzunehmen? Dass inmitten des Kriegs zivilgesellschaftliche Strukturen entstehen, überrascht. Aber nur auf den ersten Blick. Sobald ein Angriff beginnt, schnappe ich mir meine Familie und bringe sie in... Weiterlesen >

Ziviles Zentrum Daraa: Gemeinsam gemeinsame Probleme angehen

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Ziviles Zentrum Daraa: Gemeinsam gemeinsame Probleme angehen Daraa war einst Ausgangsort der Revolte gegen das Assad-Regime. Doch die Militarisierung des Konflikts hat die Lebensbedingungen der Menschen massiv verschlechtert – und zu Misstrauen der Bevölkerung gegenüber politischem Aktivismus aller Art geführt. Die AktivistInnen des Zivilen Zentrums Daraa versuchen das Vertrauen zwischen BürgerInnen, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft widerherzustellen. In Daraa türmte sich so viel Müll... Weiterlesen >

Vom „Teilen und Herrschen“ zu Dialog und Kooperation

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Vom „Teilen und Herrschen“ zu Dialog und Kooperation Qamishli steht unter kurdischer Selbstverwaltung. Aber hier leben nicht nur KurdInnen, sondern auch AraberInnen, AssyrerInnen, ArmenierInnen, und andere Minderheiten. Im Zivilen Zentrum „Mandela House“ setzen sich AktivistInnen für interkulturellen Dialog und Konfliktbewältigung ein. „Vor der Revolution lebten die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wie in Parallelwelten nebeneinander her – es gab zwischen ihnen keine Kommunikation, keine Verständigung, keinen... Weiterlesen >

Ziviles Zentrum Erbin: »Seitdem Krieg ist lernen wir im Keller«

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Ziviles Zentrum Erbin: »Seitdem Krieg ist lernen wir im Keller« In der ständig bombardierten und belagerten Stadt Erbin haben zivile AktivistInnen unterirdische Schulen und ein unterirdisches Ziviles Zentrum gegründet. Unter anderem wollen sie damit ein Gegengewicht zur Dominanz fundamentalistischer Kräfte schaffen. „In Erbin gab es zwanzig obererdig gelegene Schulen, von denen mehr als 15 direkt bombardiert und schwer beschädigt wurden“, sagt Abdulsattar Sharaf. Er ist... Weiterlesen >