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Adopt a Revolution
Berichte aus Syrien

Emanzipation am Checkpoint

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Emanzipation am Checkpoint Frauen kommen in der Berichterstattung über Syrien meist als Opfer vor – als Opfer des Bombenterrors, als trauernde Mütter, als Opfer der Dschihadisten. Nur in den kurdischen Gebieten wurden sie als Akteurinnen in Politik und Militär wahrgenommen. Doch auch in den anderen Regionen wandelt sich die Rolle der Frauen – langsam, aber sicher. +++ Dieser... Weiterlesen >

Warum ich nicht gegangen bin

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Warum ich nicht gegangen bin Warum hat sich ein 27-Jähriger entschieden, im Kreuzfeuer zwischen Assad-Regime und dem „Islamischen Staat“ zu leben? +++ Dieser Artikel stammt aus unserer neuen Zeitung +++ Mein Name ist Abdallah al-Khateeb. Ich bin ein palästinensisch-syrischer Aktivist, vor 27 Jahren geboren in einem Camp für palästinensische Flüchtlinge am Rande von Damaskus. Ich habe Soziologie studiert. Aber einen... Weiterlesen >

Erbin: Bildung, die zum Frieden erzieht

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Erbin: Bildung, die zum Frieden erzieht Abdulsattar, Aktivist des von Adopt a Revolution unterstützen zivilen Zentrums in Erbin, über Bildungsarbeit im Schatten von Assads Kampfflugzeugen, erfolgreichen Widerstand gegen die Willkür der Rebellen und internationale Solidarität.     Ihr führt ein ziviles Zentrum in Erbin – was macht ihr da eigentlich? Wir führen hier zum Beispiel Qualifizierungsmaßnahmen durch und leisten psychosoziale Unterstützung.... Weiterlesen >

Aleppo: „Mit ihrer Untätigkeit beteiligt sich die Welt an den Verbrechen“

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Aleppo: "Mit ihrer Untätigkeit beteiligt sich die Welt an den Verbrechen" Seit Anfang Juli währt die Belagerung der einstigen Metropole Aleppo. Auch PartnerInnen von Adopt a Revolution sind dort eingeschlossen. Einer von ihnen, Mutaz, berichtet uns vom Leben in der Stadt und klagt an. Aleppo ist gänzlich unter Belagerung. Unterdessen erleben wir eine fürchterliche Reihe von Bomben- und Raketenangriffen durch Assads Milizen und seine russische Luftunterstützung... Weiterlesen >

Drohende Katastrophe in Aleppo: „Schämt euch!“

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Drohende Katastrophe in Aleppo: „Schämt euch!“ Seit einer Woche ist der Osten der einstigen Metropole Aleppo unter Belagerung. Es droht eine Katastrophe, die sich fast zwei Jahre lang angekündigt hat. Keine 24 Stunden währte die Anfang Juli durch das syrische Regime verkündete dreitägige Waffenruhe anlässlich des Ende des Ramadan. Noch in der ersten Nacht starteten die staatlichen Truppen mit russischer und... Weiterlesen >

Atareb: Die Menschen wieder zusammenbringen

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Atareb: Die Menschen wieder zusammenbringen In Atareb bauen AktivistInnen ein Zentrum der Zivilgesellschaft auf. Es soll auch das Gemeinwesen heilen, das nach fünf Jahren Krieg durch Misstrauen und Furcht geschwächt ist. Die EinwohnerInnen Atarebs haben viele Kämpfer kommen und gehen sehen. Erst vertrieb die Freie Syrische Armee das Regime, dann infiltrierte die Terrormiliz Islamischer Staat den Ort und wurde wieder... Weiterlesen >

Daraya: „Brotkrümel ändern die Realität nicht“

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Daraya: "Brotkrümel ändern die Realität nicht" Vor zehn Tagen erreichte erstmals ein Hilfskonvoi das belagerte Daraya. Doch nun wird die Stadt wieder mit Bomben eingedeckt und die Nahrungshilfen reichen nicht. Erst kamen die Lebensmittel, dann die syrische Luftwaffe. Weit über 300 Fassbomben hat Hossam, ein Medienaktivist, in den letzten zehn Tagen in Daraya gezählt. In der Nacht zum 10. Juli hatte... Weiterlesen >

Das Mandela House: Qamishlis Demokratielabor

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Das Mandela House: Qamishlis Demokratielabor Im nordsyrischen Qamishli steht das Mandela House. In Zeiten größter gesellschaftlicher Polarisierung baut man hier Brücken zwischen den ethnischen und religiösen Gruppen der Region und bündelt die Kraft der zivilgesellschaftlichen Akteure, indem man sie zusammenbringt. Osama sitzt in einem Büro in Qamishli und malt sich Syriens Zukunft aus. Demokratisch, pluralistisch und laizistisch ist das Land,... Weiterlesen >

Initiative aus Hazeh: Der Kampf gegen die Blindgänger

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Initiative aus Hazeh: Der Kampf gegen die Blindgänger Gesundheitsaufklärung für Kinder – das bedeutet in den östlichen Damaszener Vororten vor allem, auf die Gefahren durch Blindgänger, Bombensplitter oder kontaminiertes Wasser aufmerksam zu machen. Im Krieg braucht es solche Grundkenntnisse, sobald Kinder im Freien spielen. Als ihn ein Lehrer fragte, warum er nicht richtig schreiben könne, begann der Junge zu weinen. Mit Freunden hatte... Weiterlesen >

„Das tägliche Dasein – eine Reise zwischen Leben und Tod“

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„Das tägliche Dasein – eine Reise zwischen Leben und Tod“ Im vierten Interview unserer Ausstellung „‚Wir bleiben trotzdem!‘ SyrerInnen erzählen von 5 Jahren zivilem Aufstand“, erzählt Firas aus Talbiseh, wie er die ersten russischen Luftangriffe erlebt hat. In den letzten Tagen wurden hier auf dem Blog alle Interviews der Ausstellung veröffentlicht, die bis gestern auf der Kulturellen Landpartie im Wendland zu sehen war. Am 30.... Weiterlesen >

„Kein Recht wird sterben, solange es jemanden gibt, der es einfordert.“

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„Kein Recht wird sterben, solange es jemanden gibt, der es einfordert.“ Im dritten Interview erzählt Manal aus Amuda, warum sie weitermacht und was ihr in den letzten fünf Jahren wiederfahren ist. Wir zeigen auf der Kulturellen Landpartie im Wendland die Ausstellung „Wir bleiben trotzdem!“ SyrerInnen erzählen von 5 Jahren zivilem Aufstand. Noch bis zum 16. Mai 2016 kann die Ausstellung in Klein Witzeetze am Wunderpunkt 6... Weiterlesen >

„Ich fühle mich schuldig, wenn ich auf Gras trete. Denn Gras hat uns während der Belagerung den Hunger gestillt.“

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„Ich fühle mich schuldig, wenn ich auf Gras trete. Denn Gras hat uns während der Belagerung den Hunger gestillt.“ In dem zweiten Interview erzählt Abdallah aus Yarmouk, warum er weitermacht und wie er die Belagerung und die Stürmung des Camps durch den ISIS erlebt hat. Wir zeigen auf der Kulturellen Landpartie im Wendland die Ausstellung „Wir bleiben trotzdem!“ SyrerInnen erzählen von 5 Jahren zivilem Aufstand. Noch bis zum 16. Mai 2016 kann die Ausstellung... Weiterlesen >