Freie Meinungsäußerung und freie Medien sind die Grundlage jeder Demokratie. In ganz Syrien arbeiten MedienaktivistInnen daran, Missstände anzuprangern und öffentlich zu machen. Sie dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und Verfehlungen aller Seiten.
 

Aktuell unterstützte alternative Medien & Kampagnen


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Souriatna

Seit September 2011 erscheint Souriatna (Unser Syrien) – eine der führenden und qualitativ hochwertigsten oppositionellen Zeitungen Syriens. Mit einem landesweiten Korrespondentennetz, das sogar bis nach Raqqa reicht, berichten sie unter Einsatz ihres Lebens über die neuesten Entwicklungen – den ursprünglichen Werten der Revolution tief verbunden. Als die RedakteurInnen nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo „Je suis Charlie“ auf den Titel setzten, kam es zu Angriffen seitens der dschihadistischen Nusra-Front. Unterkriegen lassen sie sich dennoch nicht. Denn für die Herausgeber des Blattes ist die Zeitung das Lebenszeichen einer echten Revolution: die Idee einer Gesellschaft, die das freie Wort schätzt, schwarz auf weiß. Mehr über die Arbeit der JournalistInnen erfahren Sie in diesem Bericht der SZ.

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Zeitschrift „Sormi“

Bereits vor Beginn des Aufstands wurde das kurdisch-sprachige „Sormi“ im Untergrund veröffentlicht, die Herausgeber mehrfach interniert. Nach ihrer Freilassung greifen sie den Faden wieder auf und beleben das zweimonatige Debattenmagazin wieder. Auf jeweils 80 Seiten legen sie die Grundlagen für offene politische Diskussionen. Damit stellen sie eine Basis für demokratischen Austausch her – etwas, das in der Diktatur streng verfolgt wurde.

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Nabaa Medienzentrum

In Syrien sind soziale Medien wichtig, Falschbehauptungen häufig – und besonders schädlich. Das Nabaa Medienzentrum arbeitet mit strengen journalistischen Standards und bereitet Informationen aus dem Süden Syriens auf. Zum Repertoire gehört das komplette Programm einer Nachrichtenagentur: Berichte, Reportagen, Eilmeldungen und Kommentare. Darüber hinaus bilden sie junge AktivistInnen journalistisch aus, um die Zuverlässigkeit von Nachrichten zu steigern.

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Welat Magazin, Qamishli

Während der Assad-Diktatur war der öffentliche Gebrauch der kurdischen Sprache verboten. Das Welat Magazine nutzt die neuen Freiheiten und möchte seine LeserInnen in ihrer eigenen Sprache zu erreichen. Jede Ausgabe hat jedoch auch arabische Seiten, um Binnenflüchtlinge zu erreichen. Inhaltlich dreht sich das Magazin um lokale und gesamtsyrische Nachrichten, immer mit einem gesellschaftlichen Blick „von unten“.

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Revolution Spring, Damaskus

Revolution Spring erinnert an die Grundideen des Aufstands und versucht seine ursprünglichen Werte am Leben zu erhalten: durch professionelle Medienarbeit genauso wie durch öffentliche Aktionen, Graffiti oder Straßenkino.

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Revolutionäre Jugend Aleppo

Inmitten des Kriegs, in einer Stadt in der Scharfschützen und Bombenangriffe den Ton angeben, fordern die AktivistInnen der Revolutionären Jugend mit Demonstrationen weiter Demokratie und Menschenrechte ein – auch von den Bewaffneten der Opposition.

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ReMag

Beschreibung folgt.

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